An(ge)dacht

I can’t breathe!

In diesen Tagen gehen Bilder von knienden Menschen bei Demonstrationen gegen den Rassismus um die Welt. Auslöser war das todbringende Knien eines US-Polizisten auf dem Hals des Afroamerikaners George Floyd, dem damit die Luft zum Atmen genommen wurde. Er konnte nur noch stöhnen: „I can’t breathe“ – Ich kann nicht atmen! Dann starb er.
Vielen Menschen wurde in den letzten Monaten das Leben nach der Infektion durch Covid-19 gerettet, weil sie zusätzlich Luft bzw. Sauerstoff zum Atmen bekamen. Was für ein Gegensatz zu dem schrecklichen Geschehen in Minneapolis, der nicht leicht zu verkraften ist. Knien ist eigentlich eine Gebetshaltung. Sie wird heute unter uns nicht mehr so häufig praktiziert. Ich kenne sie noch, und vielleicht die Älteren unter euch in unseren Familien, als wir Kinder mit unseren Eltern nach der Abendandacht zum Gebet niederknieten. Ich zitiere aus einem Artikel zum Thema: „Aufrecht knien“:

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