An(ge)dacht

Andacht zur Jahreslosung 2020: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Markus, 9,24)

Die diesjährige Jahreslosung verweist in ungewöhnlicher Weise auf die Entstehungsgeschichte der Jahreslosungen selbst. Bekannt ist, dass dieser Jahresspruchtext von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB), mit einem theologischen Fokus auf unsere heutige Situation und Realität, ausgewählt wird. Weniger bekannt ist die Entstehung dieser Tradition. Die Idee der konkreten Jahreslosung geht zurück auf den Kirchenkampf im Dritten Reich. „Des Herrn Wort aber bleibet in Ewigkeit“ war 1934 erste offizielle Jahreslosung und mutige Positionierung gegen die NS-Ideologie. In kurzer Zeit erreichten die Monats - und Jahressprüche damals eine Auflage von über einer halben Million. Diese Texte waren Licht im aufkommenden Dunkel. Mit dem „Gesetz zur Abwehr heimtückischer Angriffe gegen Partei und Staat“ wurden Plakate mit den Sprüchen schließlich jedoch verboten.

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