Gemeindefreizeit in Mötzow

Unter dem Freizeitthema "Im Fokus - Gemeinde im Aufbruch" trafen sich über 100 Personen von 2 bis über 70 Jahren auf dem Freizeitgelände des CVJM in Mötzow am Beetzsee. Im bunten Programm - für alle gemeinsam oder auch für Kinder und Erwachsene getrennt - konnten wir Teilnehmer Angebote und Inhalte entdecken, die uns innerlicht bereichert haben und auch andere, die manche körperlich an Grenzen gebracht haben.

Am Freitagabend verschiedene Gruppenspiele, um in Gemeinschaft dem Sieg näher zu kommen;
- am Samstagvormittag der Videovortrag von Michael Herbst: "Das Unaufgebbare" verbunden mit den Gruppengesprächen und Gebete zu diesem Thema;
- am Samstagabend die Schlussfolgerungen aus den Gedanken für unsere Gemeindearbeit;
- am Sonntagvormittag der eindrucksvolle Familiengottesdienst "Fischfang mit Folgen", in dem jede der fünf gebildeten Zuhörergruppen ihre gemeinsam gewonnene Erkenntnis in einem Standbild darstellen sollten;
- dazwischen die Mahlzeiten und der freie Samstagnachmittag für Kontakte und zum einander , Kennenlernen einfach so oder beim Boot fahren, Angeln, Klettern, Fußballspielen in ganz verschiedenen Gruppierungen und ein gemeinsames Nachtgeländespiel (ein besonderes Lob an Helga Schaper als älteste Mitspielerin, die sich voll für ihre Gruppe einsetzte);
- für die Kinder altersgemäße Programme und ein Lagerfeuer nur für sie.

Hier einige Gedankensplitter von Teilnehmern am Ende der Freizeit:

1) Was hat dir besonders gut gefallen?

Gemeinsame Mahlzeiten zum einander Kennenlernen; - Gemeinschaft beim Lagerfeuer; Familiengottesdienst mit dem intensiveren Verständnis des Bibeltextes durch den Bau des Standbilds; - Gemeinschaftsabend am Freitag, um in lockerer Atmosphäre mit anderen aktiv zu sein; - die gute Mischung aus Inhalten und freier Zeit, um einander kennenzulernen; - Einzelne aus unserer Gemeinde in den verschiedensten Situationen (z.B. beim Beten in der Gruppe und beim Fußball) zu erleben und ins Gespräch zu kommen; - das Video mit Michael Herbst; - das Programm am Samstagvormittag; - die Mischung macht's!

2) Welchen Hauptgedanken nimmst du mit nach Hause und bewegst ihn weiter?

Ich bin für Gott unaufgebbar; 
- Ballast definieren und abwerfen bei mir und in der Gemeindearbeit mit dem Blick auf Jesus;
- Fokussieren im Alltag, aber auch Vielfalt ist kostbar (beides abwägen);
- Bestandsaufnahme in meinem Leben als Christ bei mir persönlich und wo ich mitarbeite;
- was ist für mich aufgebbar, was nicht, womit hängt meine ständige Zeitnot und das Gefühl der Überforderung zusammen;
- Gemeinschaft in der Gemeinde ist ein hohes und wertvolles Gut.

3) Hast du zum Thema " Gemeinde im Aufbruch" neue Gedanken und Anregungen bekommen?

- Immer wieder fragen mit viel Gebet, ob unsere Aktivitäten Gottes Auftrag entsprechen (evtl. in Freiheit und ohne Wehmut loslassen) -;
- mir bewusst machen, wofür ich in der Gemeinde dankbar bin, aber mit dem Gedanken, woran muss dennoch gearbeitet werden;
- Mir haben die Gesprächsgruppen gezeigt, dass viele ein großes Herz für die Gemeinde haben. Sie sind vielfältig begabt. Jetzt gilt es, sie für eine aktive Mitarbeit zu begeistern, um gemeinsam aufzubrechen.
- Ich bete dafür, dass wir immer mehr Menschen erreichen und zu Jesus bringen können. Ich bin gespannt, was der "Gott unserer Stadt" noch alles mit uns vor hat.
- Es ist gut zu überdenken, was wir als Gemeinde (be)halten sollten bzw. was aufgebbar ist; woran hängt mein Herz, ist es dienlich dabei, anderen Christus näher zu bringen?

Resümee: Es war ein gesegnetes Wochenende. Der Dank gilt unserem Gott, aber auch dem Vorbereitungskreis für diese Freizeit.

Anne Körner

Herrnhuter Losung

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