Willow Creek Jugendkongress

Eindrücke vom „Willow Creek Jugendkongress“ 2011 in Düsseldorf 

Willow_Creek_Kongress_01Insgesamt 14 Mitarbeiter der „connection jugend“ haben vom 06. bis 08. Mai in Düsseldorf am Jugendmitarbeiterkongress in Düsseldorf teilgenommen. Am liebsten hätten wir jeden einzelnen mitgenommen, der irgendwo in der Jugend mithilft, da all unsere Aktionen nur funktionieren, weil viele Leute ganz viel Zeit investieren, sich Gedanken machen oder ganz praktisch anpacken. Weil dies finanziell und organisatorisch jedoch nicht möglich war, nahmen überwiegend diejenigen am Kongress teil, die für einen Bereich der Jugend speziell verantwortlich sind. So hoffen wir, dass all die in Düsseldorf erhaltenen, wertvollen Gedanken in die einzelnen Gruppen weitergetragen werden.

 

 

 

 

 

Das Thema des Kongresses, „Mind the gap“ („Achte auf die Lücke“), drehte sich um die immer größer werdenden Klüfte in unserer Gesellschaft (verschiedene Generationen, arm und reich, verschiedene Nationalitäten…) und wie wir als die junge Generation dazu beitragen können, diese zu überbrücken. Als Redner hörten wir Torsten Hebel (Deutschland), Christine Cane (Australien), Darren Whitehead u. Rob Bell (USA). Sie sprachen über die Liebe Gottes, die uns annimmt und heilt, wer auch immer wir sind und was wir erlebt oder welche Zweifel wir haben. Und genau diese Liebe spricht lauter als jedes Wort über Gott, wenn wir sie leben und in unserem Umfeld „ausschütten“, wenn wir uns als „gutes Geschenk“ an unsere Freunde, aber auch leidende, einsame und arme Menschen weitergeben. Wir haben verschiedene soziale Organisationen (JUMPERS, Weigelhaus, Kidsclub in Stade, Stadtmission Oppenheim) kennen gelernt und wurden ermutigt, wie Königin Esther im Alten Testament, nicht auf unsere Ängste und Einschränkungen zu schauen, sondern etwas zu riskieren, wo wir Nöte sehen. Gott hat etwas vor mit dieser Welt und wir sind ein Teil davon. Gott möchte dieser Welt den „Shalom“ (Frieden mit Gott, mit uns selbst, unseren Mitmenschen und der Umwelt) wiederbringen und jeden dazu gebrauchen. Außerdem gab Rob Bell wertvolle Tipps zur Vorbereitung einer Predigt, der amerikanische Jugendpastor Shane Farmer sprach über gute Leiterschaft und es wurde betont, wie wertvoll es ist, einen Mentor zu haben. Das ist eine ältere u. erfahrenere Person, die ein Vorbild im Glauben ist und mit der man sich regelmäßig trifft, um über das eigene Leben zu sprechen und Tipps zu bekommen, die aber auch nachfragen darf und soll, wie es einem geht und ob man die Sachen wirklich umgesetzt hat, die man ausprobieren oder lernen wollte. 

All diese Impulse haben wir zusammen mit knapp 4.000 Jugendmitarbeitern aus ganz Deutschland gehört und es ist ein toller Gedanke, dass die alle jetzt wieder in ihren Städten und Gruppen sind und die Liebe Gottes weitergeben. Wir sind nicht allein!

Für uns als Potsdamer Jugendliche war es toll, in den Pausen und abends über das Gehörte und eigene Ideen zu sprechen und neu motiviert in die nächsten Jugendveranstaltungen zu gehen. Wir sind darüber begeistert, dass bisher jeden Freitag Gäste dabei waren, neue Freundschaften entstehen, Fragen über den Glauben gestellt werden und wir gemeinsam unsere Fähigkeiten entdecken und zu Gottes Ehre einsetzen können.

Ganz besonders dankbar sind wir Familie Härtel, die uns ihren Kleinbus für die Fahrt nach Düsseldorf zur Verfügung gestellt hat und euch als Gemeinde danken wir für eure Gebete, Nachfragen und ermutigende Worte!!!

Anne Schilke

Herrnhuter Losung

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